1988 besuchte Marc Huynen mit seiner Frau Finnland. In den Touristeninformationen, die er erhielt, entdeckte er eine ungewöhnliche Landkarte mit sogenannten offenen Kirchen. Er erkundigte sich und erfuhr, dass dieses Konzept auch in England existierte.
Ihr Verein, der Open Churches Trust, veröffentlichte ein umfassendes Verzeichnis offener Kirchen mit über 11.000 Einträgen von insgesamt 16.000. Für jede Kirche gab es eine kurze Beschreibung, ein Foto und ihren Standort. Diese Initiative für ein Netzwerk offener Kirchen existierte auch in anderen Ländern, jedoch nicht in Belgien.
Marc Huynen versammelte daraufhin eine Gruppe von Menschen mit unterschiedlichen beruflichen und philosophischen Hintergründen um sich, die alle an dem Projekt interessiert waren: unsere oft geschlossenen Kirchen zu öffnen und dem Wunsch vieler Menschen nachzukommen, unabhängig von ihrer Konfession, aus spirituellen, kulturellen oder einfach nur neugierigen Gründen religiöse Gebäude zu betreten. Menschen aus den Bereichen Kultur, Recht, Politik, Religion, Kommunikation und Management, die alle von der Notwendigkeit überzeugt sind, unsere Kirchen bekannter und einladender zu gestalten, haben an der Projektinitiierung mitgewirkt.
"Um unsere so oft geschlossenen Kirchen zu öffnen und dem Wunsch vieler Menschen, unabhängig von ihrem Glauben, nachzukommen, religiöse Gebäude aus spirituellen, kulturellen oder einfach nur neugierigen Gründen zu betreten."